Arc-en-ciel – Regenbögen in Freiburg

Für die Ausstellung «Arc-en-ciel» lieferte z‑à‑dire das Gestaltungskonzept und ergänzende inhaltliche Recherchen. Zudem haben wir die ganze Bodenfläche mit einem Gemälde dekoriert, das farblich die Atmosphäre und geometrisch die Gliederung der Themen unterstrich.

 

Das Besondere an dieser Ausstellung im Naturhistorischen Museum in Fribourg war die Raumatmosphäre, die wir durch die gewählten Gestaltungsmittel geschaffen hatten. Ausserdem hat die assoziative Gegenüberstellung von Objekten, Metaphern, Sinn-Brüchen und „Geschichten“ eine zusätzliche Lektüreebene erzeugt.

Dieser abwechslungsreiche „Erlebnisraum“ hat die Aussagen erweitert und vertieft. Jedermann konnte seine Erinnerungen, die ihm entsprechenden Geschichten und eine eigene Interpretation (er)finden.

Den Besuchern wurde auf diese Weise die Möglichkeit geboten, das Thema als aktive Mitspieler für sich neu zu entdecken.

Die hauptsächlichen inhaltlichen Aspekte bildeten „Die Physik des Lichtes und die Entstehung des Regenbogens“, „Beispiele aus der Kunstgeschichte“, „Symbole und Mythologien“ und „Regenbögen in der heutigen Zeit“ (z.B. in der Werbung).

Für die Wahl der Gestaltungselemente gingen wir einerseits von der Charakteristik des Raumes aus (Schiff, Arche), und andererseits fanden wir übergeordnete Themen wie „Wandlung“, „Bewegung“, „Gefährt“, „Verlassene Hülle“ (Wrackteile, Segel), „Überschreiten von Grenzen“ und „Die Suche nach einem neuen Hoffnungsmobil“.

 

Die Bodenbemalung unterstrich farblich die Atmosphäre und geometrisch die Gliederung der sieben ‚Räume’. Bewusst verzichteten wir auf Stellwände, um die langgezogene Eigenart des Ausstellungssaales nicht zu unterbrechen. Als Flächen, Hintergründe oder halbdurchsichtige Abgrenzungen spannten wir segelähnliche Stoffe.

 

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