... sind Gebilde aus drei Teilen. Jeder Teil hat eine eigene Logik. Zusammen ergeben die drei Teile einen neuen Sinn.
Die drei Teile sind (a) eine Schlagzeile, (b) ein unterlegtes Piktogramm sowie (c) ein Text.
Der letzte Teil (c) löst die Spannung auf, welche sich aus der Interpretation von (a) und (b) ergibt.
Tri Logien entstehen im Raum-Zeit-Gefüge. Das bedeutet, dass der Sinn nicht zuerst da ist, sondern erst als Folge der Genese wächst. Der jeweilige dritte Teil (c) hat die Funktion der Sinn-gebung.
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Insgesamt entstanden fünf Tri Logien in interaktiver Wechselwirkung.
Das heisst, zu Beginn lagen gewisse Teile vor (als Beispiele und Anregung), die fehlenden Teile (a), (b) oder (c) – konnten dann von irgend jemandem gestiftet werden. Die Spielregeln waren ganz einfach: gesucht waren Schlagzeilen, Piktogramme oder Auflösungstexte. (a) und (b) hatten vielleicht scheinbar keinen Zusammenhang. (c) lieferte im Kontext von (a) und (b) Sinn, ohne unbedingt direkt auf (a) und (b) einzugehen.
Eine „Jury“ evaluierte die eingegangenen Vorschläge und wählte einen davon für die entsprechende Tri Logie aus. |
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